In diesem Bereich haben Sie die Möglichkeit kurz in die Welt unserer Abenteurer einzutauchen.
Die kleine Selektion der Kapitel in der Leseprobe ist eine Kostprobe unseres einzigartigen Kinderromans.
Sie haben ebenfalls die Möglichkeit dieses schöne Hand illustrierte Buch bei uns über das Kontaktformular, oder E-Mail zu bestellen.
Da wir eine Non-Profit-Organisation sind, wird Ihr Beitrag in neue Projekte für Kinder investiert.
Im Namen der Kinder und des gesamten Teams von Books - Spaß am Lesen bedanken wir uns vorab für Ihre Unterstützung.
In Kürze werden hier als kleiner Vorgeschmack auch Hörproben zu finden sein.





Prolog
Jeden Abend lesen mein Mann und ich unserer Tochter Alyssia eine Gutenachtgeschichte vor. Wir haben viele Kinderbücher, jedoch fand sie Alyssia nicht aufregend.
Ich zeichnete immer schon gerne Schnecken. Alyssia mag sie sehr, also dachte ich mir eine Geschichte dazu aus. Es gefiel ihr so gut, dass es mich inspirierte, diesen Kinderroman zu schreiben. Die Protagonisten (Figuren) wurden auch nach ihren Wünschen kreiert.
Ich widme dieses Buch meiner Tochter Alyssia, die ich über alles liebe und die mich jeden Tag zu neuen Geschichten inspiriert.
Herzlich danken möchte ich meinem Mann für seine Unterstützung. Seine Meinung war mir eine große Hilfe und er hatte immer ein offenes Ohr für mich. Er ist mein engster Berater bei allen meinen Projekten.
Dies ist der Teil 1 einer wundervollen Geschichte voller Liebe zur Familie, Freundschaften, Akzeptanz und Kreativität. Einige nützliche Informationen über die Welt um uns herum vermitteln den Kindern wertvolles Wissen, was diesen Roman für seine Leser noch interessanter macht.
Alyssia und ich wünschen euch viel Vergnügen beim Lesen.
Möglichkeiten, um diesen Kinderroman zu lesen:
Da unsere Tochter Alyssia noch nicht selbst lesen kann, lesen wir ihr die Kapitel vor dem Schlafengehen vor.
Wie ihr sehen werdet, ist am Ende jeden Kapitels ein handschriftlicher Absatz. Dies ist ein Gutenachtwunsch und damit kann das Vorlesen beendet werden.
Wenn dieses Buch als Kinderroman gelesen wird (mehrere Kapitel am Stück), kann man die handgeschriebene Passage einfach weglassen und zum nächsten Kapitel blättern. (z.B. wenn ein Kind schon selbst lesen kann)
Kapitel 2
Mama denkt an alles
,,Guten Morgen, Sonnenschein!‘‘, weckte General Snuggles Izzy. ,,Es ist ein herrlicher Tag und Freddy wartet auch schon auf dich.‘‘ Izzy streckte sich zuerst und öffnete langsam die Augen. ,,Aaaach ich habe so einen Hunger Papa! Was gibt es zum Frühstück?‘‘ ,,Karottchen, Gurke und Erdbeeren mein Schatz‘‘. Izzy sprang aus ihrem Bettchen (so gut es halt eine kleine Schnecke nur kann). Mama hat sich heute extra beeilt, denn sie wollte Papa und Izzy nicht beim Frühstückstisch warten lassen.
Nach dem Frühstück schlug Izzy vorsichtig vor: ,,Papa, ich habe mir überlegt, wie wir gefahrlos zu unserem Ausflug aufbrechen könnten.‘‘ Der General befürchtete schon, dass Izzy nach dem langen Winter dieses Abenteuer nicht vergessen hatte. ,,Was wäre denn dein Vorschlag Izzy?‘‘ Mama beobachtete wortlos die Unterhaltung ihrer beiden Lieblingsschnecken. Sie hoffte insgeheim, dass Izzy eine gute Idee hatte, denn sie wollte selbst auch mal wieder raus in die Welt. ,,Hmm..‘‘, fing Izzy etwas vorsichtig an. ,,Du hast ja gesagt Papa, dass du dir Sorgen machst, weil im Garten so viele Vögel sind. Wie wäre es, wenn wir warten, bis es dunkel wird? Dann schlafen nämlich die meisten Vögel und wir können gefahrlos raus gehen.‘‘ General Snuggles überlegte: ,,Da stimme ich dir zu Izzy, das ist keine so schlechte Idee.‘‘ Auf Mamas Gesicht tanzte ein kleines Lächeln und sie fügte hinzu: ,,Unsere Izzy ist ja auch schon ein großes Mädchen und kann auch einmal ausnahmsweise etwas länger aufbleiben.‘‘
Am Nachmittag fing Mama an alles nötige (und auch unnötige) für den Ausflug vorzubereiten. Sie hatten einen kleinen Bollerwagen, der für solche Anlässe sehr nützlich war. Haarbürste, Zahnbürsten, Geschenke für Oma und Opa, Taschenlampe, Klebeband, Medikamente, Malsachen für Izzy und natürlich Snacks (denn Papa war ein großer starker Mann und hatte immer Hunger) - Mama hatte nichts vergessen einzupacken.
General Snuggles war ein Qualitätsmanager für die gesamte Tomatenaufzucht in ihrem Glashaus. Er müsste zwar nicht mehr Arbeiten, denn in seiner Zeit beim Schneckenmilitär hatte er genug Geld verdient und hatte viel gespart. Aber er mochte es, eine Aufgabe und Beschäftigung zu haben. Als er am Abend nach der Arbeit nach Hause kam, war schon alles bereit für den Aufbruch. Izzy kam gerade mit Freddy an, als sie begeistert fragte: ,,Waaaw! Also gehen wir schon heute am Abend?‘‘ Mama umarmte sie fröhlich. ,,Ja mein Schatz! Gleich geht‘s los!‘‘ ,,Gigi?‘‘, fragte der General, während er im Bollerwagen nach etwas suchte. ,,Wo ist mein Kompass? Und mein Allzweckmesser…? Ich kann nicht ohne meine Sachen aufbrechen!‘‘, sagte der Schneckenmann etwas ungeduldig. ,,Keine Sorge mein Liebling, Mama hat wie immer an alles gedacht!‘‘, erwiderte Mama Gigi lächelnd und zufrieden mit sich selbst. ,,Hmm, das sehe ich!‘‘, lachte Izzys Papa. ,,…und auch an so viel Zeug, das wir gar nicht brauchen werden! Wozu brauchst du denn zum Beispiel dieses Waffeleisen?‘‘ Mama meinte nur entschlossen: ,,Und was, wenn die Oma keines hat? Wie machen wir dann die leckeren Waffeln mit Erdbeermarmelade aus unserem Garten?‘‘ General Snuggles rollte nur mit den Augen: ,,Na Hauptsache, ich kann den Wagen ziehen...‘‘, brummte er ironisch.
Izzy lachte nur leise über die Diskussion ihrer Eltern und konnte es kaum erwarten bald aufzubrechen.
Haben die Snuggles den Weg zur Oma und Opa gut überstanden? Welchen Gefahren sind sie begegnet? Lass dich überraschen, wie es mit deiner Lieblingsschneckenfamilie weiter geht. Jetzt schließe ganz schnell die Augen, denn morgen wartet das nächste Kapitel unserer Geschichte auf dich.
Gute Nacht und süße Träume.
Kapitel 3
Papa hat alles unter Kontrolle
,,Los geht‘s ins Abenteuer!‘‘, rief Izzy begeistert und machte dabei eine Pirouette. Freddy musste sich richtig festhalten, damit ihn die Fliehkraft nicht von Izzys Schneckenhaus wegschleudert. Mama verschloss noch die Tür, Papa nahm den Griff des Bollerwagens zwischen die Zähne und schon rutschten sie die offene Glasscheibe hinunter.
,,Wir bleiben dicht zusammen“, flüsterte der General. ,,Ja und so leise wie möglich. Man weiß nie, wer in der Nacht außer uns noch wach ist!‘‘, flüsterte Mama Gigi. Der Himmel war voller Sterne und der Mond leuchtete den Weg schön aus. ,,Das ist toll! Wir brauchen nicht einmal eine Taschenlampe!‘‘, sagte Izzy begeistert. ,,Pssst!‘‘, zischte General Snuggles leise. ,,Entschuldige Papa‘‘, flüsterte diesmal Izzy.
Die drei Schnecken krochen eine Zeit lang und genossen die schöne Frühlingsnacht. Auf einmal raschelte es nicht weit von ihnen entfernt im Gebüsch. ,,Was war das?‘‘, flüsterte Mama Gigi als der General abrupt stehenblieb. ,,Ich habe alles unter Kontrolle! Bleibt dicht hinter mir!‘‘, flüsterte der General in Alarmbereitschaft. ,,Wir warten kurz ab und wenn die Luft rein ist, bewegen wir uns schnell und leise Richtung des Blumenbeets. Dort sind wir besser geschützt.‘‘
Da General Snuggles während seiner Zeit beim Militär viele gefährliche Einsätze und Rettungsaktionen angeführt hatte, wussten Izzy und Mama Gigi, dass er der beste Anführer ist, den sie in dieser Situation haben können. Sie nickten zustimmend und warteten auf weitere Instruktionen.
In den nächsten paar Minuten passierte nichts Verdächtiges, also winkte der Schneckenmann mit seinem Fühler als Zeichen, dass die Luft rein ist und sie wieder weitergehen können.
Mama Gigi und Izzy krochen dicht an den Bollerwagen. Kurz bevor sie das Blumenbeet erreichten, hörten sie das Geräusch von vorhin wieder und sahen, wie sich etwas im Gebüsch bewegte. Alle blieben sofort reglos stehen und fixierten den Strauch mit ihrem Blick. ,,Was denkt ihr, was das sein könnte?‘‘, fragte Izzy ängstlich. ,,Ich befürchte, das werden wir gleich rausfinden!‘‘, stellte der General fest. Auf einmal kam etwas großes und rundes aus dem Gebüsch. Es stampfte laut und bewegte sich geradewegs auf die Schneckenfamilie zu. Ihre Augen wurden immer größer und sie waren wie versteinert.
Der General erwachte aus der Schockstarre und gab sofort den Befehl: ,,Alle sofort Rückzug ins Schneckenhaus! Jeeeetzt!‘‘ Mama Gigi und Izzy führten reflexartig die Anordnung aus und versteckten sich in ihren Häuschen.
General Snuggles beobachtete mit einem Auge die Umgebung. Er konnte aber aus diesem Winkel nichts erkennen. Die Schritte waren auf einmal ganz in der Nähe der verängstigten Schnecken, hörten jedoch abrupt auf. Auf einmal hörten sie ein Schnaufen und Schmatzen. Papa – der Beschützer - streckte vorsichtig den Kopf aus seinem Häuschen und schaute sich um. Mama Gigi und Izzy warteten auf sein Zeichen. Als er sah, was da eben geschieht, konnte er nur staunen! Mit angehaltenem Atem beobachtete er, wie jemand seine geliebten Snacks auffutterte! Der Fremdling drehte sich in dem Moment um und schaute den General direkt an. Abrupt hörte er auf an der Erdbeere zu kauen und bewegte sich geradewegs auf General Snuggles zu.
,,Mama, was passiert da draußen?‘‘, fragte Izzy flüsternd. ,,Ich weiß es nicht mein Schatz, aber bleiben wir versteckt, bis dein Papa ein Zeichen gibt.‘‘ Izzy konnte aber ihre Neugier nicht mehr bremsen und streckte ihren Kopf aus dem Häuschen, um zu sehen was da vor sich ging. Als ihr klar wurde, was los war, fing sie panisch an zu quietschen.
Der General und der Fremdling drehten beide gleichzeitig die Köpfe in ihre Richtung. Mama bekam Panik und streckte ebenfalls den Kopf raus. Der Fremdling, ein Igel sprang erschrocken ein Stück rückwärts und stotterte: ,,Bbbitte habt keine Angst! Iiich will euch nicht ffffressen!‘‘ ,,Und was willst du dann?‘‘, fragte Izzys Papa verwundert. ,,Iiich bbbin ein Vegetarier!‘‘, sagte der Igel und wurde dabei rot auf den Wangen. ,,Ein Vegetarier? Du?‘‘, staunte Izzy. Alle schauten den Igel fragend an. ,,Ja! Ich bin stolz darauf ein Vegetarier zu sein!‘‘, stellte der Igel schon etwas selbstbewusster fest. ,,Ich esse nur Obst und Gemüse. Ab und zu bekomme ich noch von den Bienchen ein bisschen von ihrem leckeren Honig. Aber Schnecken, die esse ich nicht‘‘, lächelte er.
Wie geht es den weiter mit unserer Geschichte? Kommen die Snuggles bei Oma und Opa ohne weitere Vorfälle an? Morgen findest du es bestimmt heraus! Jetzt aber schnell gut zudecken, dein Lieblingskuscheltier umarmen und von den Abenteuern deiner Lieblingsschnecken träumen.
Gute Nacht!
Kapitel 18
Was ist im Glashaus passiert?
In der Nacht, als alle schliefen, ging ein Nachtwesen umher. Es war furchterregend und schnüffelte im Glashaus herum. Sein Schatten wanderte über den schmalen Weg und es machte gruslige Geräusche. Sogar die Fledermäuse Rita und Draco hatten Angst und versteckten sich lieber wieder am Dachboden im Schloss.
Am nächsten Morgen, als die Sonne aufging, konnte man das Ausmaß der Verwüstung erst wirklich erkennen. Viele Pflanzen waren abgebrochen, Töpfe umgestoßen, Obst und Gemüse lag zermatscht am Boden. Es gab sogar eine kleine Überschwemmung, weil die Eimer mit Wasser umgeworfen wurden.
Bei den Snuggles war gerade Frühstückszeit. Da es Samstag war, musste General Snuggles nicht zur Arbeit gehen.
Der große Tag an dem Izzy und Seppi die Weltreise mit Mama und Papa besprechen wollten, war endlich gekommen! Sie hatten vereinbart, dass Seppi um neun Uhr zu ihnen kommt und sie gemeinsam zum Lucky Star gehen.
Wie ausgemacht klopfte Seppi an die Tür. ,,Mama? Papa? Könnt ihr bitte mit Seppi und mir zum Lucky Star mitgehen? Wir würden euch gerne etwas zeigen‘‘, fragte Izzy, während sie am Weg zur Tür war, um Seppi aufzumachen. ,,Ja, gerne mein Schatz‘‘, antwortete die Mama. ,,Was wollt ihr uns denn zeigen?‘‘, erkundigte sich Izzys Papa. Da stand auch schon Seppi im Vorraum und machte es spannend: ,,Lass dich überraschen! Ich denke, es wird dir gefallen‘‘, lächelte Seppi. ,,Also dann, lassen wir uns nicht mehr länger auf die Folter spannen!‘‘, sagte Mama Gigi und sie machten sich auf dem Weg.
Unterwegs überlegten sie, was Izzy und Seppi vorbereitet haben könnten und versuchten abwechselnd zu raten: ,,Du hast bestimmt ein Turbomotor eingebaut Seppi!‘‘, tippte Izzys Papa als erster. ,,Hmmm.. Nein, aber das ist eine super Idee General‘‘, gab die Raupe lachend zu. ,,Daaaann.. habt ihr neue reflektierende Schuhbänder eingefädelt!‘‘, riet Mama Gigi. ,,Das ist auch ein super Einfall, Mama! Seppi, das sollten wir unbedingt umsetzen‘‘, merkte Izzy anerkennend an.
Sie standen vor der Tür, die den vorderen und den hinteren Teil des Glashauses trennte. Bevor sie unter der Tür durchgingen, schauten sie noch kurz durch die Glasscheibe.
,,Ach du liebe Zeit! Was ist denn hier passiert!?‘‘, rief Seppi schockiert. Sie konnten ihren Augen nicht glauben. ,,Gestern am Abend war doch noch alles in Ordnung!‘‘, stellte Izzy besorgt fest.
Sie gingen hinein und sahen das Ausmaß der Zerstörung. Sie liefen weiter und mussten dem kaputten Obst, Gemüse, verstreuter Erde, riesigen Pfützen und umgefallenen Gartengeräten ausweichen. Als sie an der Stelle ankamen, wo noch gestern der Lucky Star geparkt hatte, sahen sie nur einen großen Haufen Erde. Izzy und Seppi starrten zuerst den Haufen und dann sich gegenseitig fragend an. ,,Was ist denn hier passiert!?‘‘, jammerte Seppi verzweifelt. ,,Ich habe wirklich keine Ahnung‘‘, sagte Izzy ratlos. ,,Also mir scheint es so, als ob sich jemand an dem Obst und Gemüse bedienen wollte und dabei dieses Chaos angerichtet hat‘‘, überlegte General Snuggles. ,,Wie kommst du auf so was, Papa?‘‘, fragte Izzy überrascht. ,,Schau! Das Obst und Gemüse, dass am Boden herumliegt, ist angebissen. Das heißt, wer auch immer es war, wollte sich hier einfach nur bedienen, ohne Rücksicht auf Verluste‘‘, analysierte Izzys Papa den Tatort. ,,Vielleicht gibt es jemanden, der etwas gesehen hat. Wir sollten uns einmal umschauen‘‘, schlug er vor.
In der Zwischenzeit fing Seppi mit Hilfe von Mama Gigi an, den Haufen Erde, wo der Lucky Star stand, wegzuräumen. Als das Izzy sah, half sie ebenfalls mit.
Der General blickte durch die Gegend, aber er sah niemanden. Also begab er sich auf Spurensuche.
So lange General Snuggles versucht die Spur zu finden, gehen wir uns jetzt gut ausruhen, damit wir morgen voller Energie mit unseren Helden als Detektive durchstarten können.
Schlaf schön kleiner/großer Abenteurer.
